HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Sie haben Fragen zu Biokat’s Katzenstreu? Sie wissen nicht genau, wie man eine Katzentoilette richtig befüllt? Sie interessieren sich für unsere Produktion und möchten mehr über unsere Rohstoffe erfahren? Hier finden Sie die Antworten von unserem Experten Robert Prinsteiner.

Ist Ihre Frage nicht dabei?

Warum sind Sauberkeit und Hygiene bei Katzen so wichtig?

Der ausgeprägte Sinn für Sauberkeit und Hygiene ist Katzen faktisch angeboren. Durch das intensive Putzen imprägnieren sie ihr Fell unter anderem gegen Feuchtigkeit. Auch bei der Hygiene in der Katzentoilette sind Katzen sehr anspruchsvoll. Eine Katzentoilette, die übel riecht, wird von einer Katze konsequent gemieden. Das ist der Vorteil von Biokat’s klumpenden Katzenstreuen aus Naturton: Sie binden Gerüche fest in ihren Poren. Somit sorgt Biokat’s für langanhaltende Hygiene in der Katzentoilette.

Warum benutzt meine Katze einfach nicht ihre Toilette?

Wenn Katzen „bocken“ und sich weigern, ihre Katzentoilette zu benutzen, kann das mehrere Gründe haben. Katzen erkennen z.B. sehr wohl, ob die üblicherweise verwendete Streu gegen eine andere Marke ausgetauscht wurde. Als Tiere mit festen Ritualen und Gewohnheiten mögen sie solche Umstellungen oft nicht.

Ein weiterer Grund: Zu wenig Streu im Katzenklo. Katzen scharren, wenn sie ein „Geschäft“ verrichtet haben. In der freien Natur dient das Verbuddeln der Fäkalien zum Schutz der Katze. So können ihre Feinde ihre Fährte nicht aufnehmen. Die Angewohnheit zu buddeln und zu scharren hat die Katze nicht abgelegt, obwohl sie mittlerweile domestiziert ist. Um Ihrer Katze den Gang zur Katzentoilette zu vereinfachen, befüllen Sie die Toilette bitte höher als bisher.

Meine Katze frisst ihre Katzenstreu! Wie schädlich ist das?

Bentonit ist ein Naturton. Wenn eine Katze Bentonit-Streu frisst, so hat das in vielen Fällen einen Hintergrund. Katzen haben einen sehr sensiblen Körperbau. Treten Mangelerscheinungen auf, dann versuchen sie, diese auszugleichen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Reflex. Das Fressen von Bentonit ist ein Zeichen dafür, dass eine Katze einen Mangel an Mineralien in ihrem Körper verspürt. Durch die Zugabe von Mineralien – z. B. in Form von Ergänzungsfuttermitteln – können Sie dem Fressen der Streu meist entgegenwirken.

Wenn Ihre Katze nur einmal einige Körner gefressen hat, ist es nicht problematisch. Die Streu wird in der Regel über den Darm wieder ausgeschieden.
Hat Ihre Katze jedoch eine größere Menge Streu gefressen, sollten Sie vorsichtshalber mit ihr einen Tierarzt aufsuchen. Denn eine große Menge an Ton im Magen könnte zu schlimmeren Beschwerden führen.

Wie hoch fülle ich die Streu in die Katzentoilette ein?

In der Regel empfehlen wir eine Füllhöhe von 7 cm. Damit stellen Sie sicher, dass sich auf jeden Fall immer ein richtiger Klumpen bilden kann.

Ist es egal, welche Streuschaufel ich benutze?

Nein! Für feine Streuen, z.B. Biokat’s Diamond Care Katzenstreu, empfehlen wir Ihnen eine Feinstreu-Schaufel mit einem feinen Sieb. Für unsere grobkörnigen Klumpstreuen, z. B. Biokat’s Classic 3in1 Katzenstreuen, empfehlen wir eine Streuschaufel mit gröberem Sieb.

Wie oft entferne ich die Klumpen aus der Katzentoilette?

Unsere Empfehlung ist: 3x täglich.

Wie oft sollte ich die Katzentoilette komplett leeren und neu befüllen?

Das hängt von der verwendeten Streu ab. Die Reichweite entnehmen Sie bitte der jeweiligen Biokat’s Verpackung.

Wie lagere ich Papiersäcke richtig?

Papiersäcke sollten trocken, in einer Umgebung mit normaler Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Feuchtigkeit macht das Papier „klamm“, so dass es schneller reißt. Außerdem nimmt die Katzenstreu Feuchtigkeit auf und verliert dabei an Wirksamkeit.

Wo entsorge ich die benutzte Katzenstreu?

Generell gehört Katzenstreu in den Hausmüll oder in die Biotonne. Dies ist von Region zu Region unterschiedlich. Bitte richten Sie sich da ganz nach den kommunalen Verordnungen Ihrer Gemeinde. Ein Anruf bei Ihrem Ordnungsamt genügt. Nicht in der Toilette entsorgen!

Ist Biokat’s Katzenstreu aus Bentonit kompostierbar?

Biokat’s Naturtonstreu aus Bentonit ist nicht kompostierbar. Der Begriff "Kompostierung" bezieht sich auf die Zersetzung organischen Materials, wozu Bentonit nicht zählt.

Diese Streu wirkt aber verbessernd auf den Kompost. Dies bezieht sich aber nur auf die Menge von 25 kg/m³ und wirkt in dieser maximalen Menge als Kompostierhilfsmittel bzw. -verbesserer.
Von einer generellen Entsorgung auf dem Kompost ist abzuraten. Wir raten daher zur Entsorgung über die reguläre Hausmülltonne oder je nach Kommune über die Biotonne. Bitte richten Sie sich da ganz nach den kommunalen Verordnungen Ihrer Gemeinde.

Was ist Bentonit?

Bentonit ist eine Mischung aus natürlichen Tonmineralien. Bentonit hat Poren, die sich öffnen und schließen können. So ist dieser Ton in der Lage, Flüssigkeiten aufzusaugen und fest einzukapseln. Dabei entstehen Klumpen. Deswegen ist eine Katzenstreu aus Bentonit eine natürliche Klumpstreu.

Wie wird Bentonit gewonnen und wo?

Bentonit ist ein natürlicher Ton und wird abgebaut. Wenn Geologen Tone in einer Gegend festgestellt haben, holen sie Genehmigungen für den Abbau ein. Dann werden Gruben ausgehoben und der Ton wird abgebaut. In den Gruben kann man immer sehr schön sehen, wie viele unterschiedliche Gesteine sich im Laufe der Jahrmillionen geschichtet haben. Bentonit liegt in der Regel sehr tief, manchmal bis zu 30 Meter unter der Erde. Dementsprechend tief müssen die Gruben ausgehoben werden. In Europa gibt es einige Gegenden mit tonreichen Böden. In Deutschland gelten vor allem die Böden in Bayern als reich an Bentonit.

Biokat’s verwendet überwiegend bayrischen Bentonit. Denn der verbindet eine hohe Saugfähigkeit mit guter Geruchsbindung und einer angenehmen Farbe. Auch unsere Produktion befindet sich in Bayern, in Kelheim. Durch den Einsatz bayrischer Rohtone garantieren wir also kurze Lieferwege – das ist umweltfreundlich.

Gibt es Unterschiede bei Bentonit? Was ist mit der Farbe?

Definitiv ja! Nicht jeder Bentonit ist gleich. Die Lage des Tons in der Grube kann eine Rolle spielen, das Klima, aber auch andere Faktoren. All das beeinflusst auch die Eigenschaften des Bentonits, z. B. die Saugfähigkeit oder die Farbe. Die Farbe des Bentonits sagt aber nichts über die Qualität aus. Manchmal kommt es vor, dass Bentonit aus derselben Grube unterschiedlich gefärbt ist, je nach Lage in der Grube. Die Farbe des Bentonits ist ein rein optischer Faktor.

Was ist gemeint, wenn man von der Saugfähigkeit einer Katzenstreu spricht?

Unter Saugfähigkeit versteht man, wie viel Flüssigkeit eine Katzenstreu aufnehmen kann. Je höher die Saugfähigkeit, desto mehr Flüssigkeit wird gebunden.

Was geschieht mit den Tongruben, wenn sie erschöpft sind?

Schon während des gesamten Abbaus kontrollieren Geologen die Gruben ständig und stellen sicher, dass das natürliche Gleichgewicht erhalten bleibt. Nach dem Abbau werden die Gruben, in denen der Bentonit gewonnen wird, rekultiviert und renaturiert. Das bedeutet, dass sie sorgfältig neu bepflanzt werden. So entstehen Mischwälder, Agrarflächen oder Biotope. Ziel der Rekultivierung ist es, einen schonenden Umgang mit der neuen Umgebung zu erzielen. Außerdem wollen wir dadurch die Artenvielfalt erhalten und die Pflege unserer Landschaftsräume fördern.

Warum staubt meine Streu?

Biokat’s ist eine staubarme Streu. Bildet sich dennoch viel Staub, hat in der Verpackung ein Abrieb stattgefunden. Das passiert z. B. beim Transport. Daher sollte man nach dem Kauf einer Streu diese auch nicht zu lange im Auto liegen lassen. Moderne Autos sind zwar gut gefedert, dennoch verursacht jede Bewegung einen Abrieb der Streukörner in der Verpackung. Ton ist ein sehr empfindliches Material.

Beim Befüllen der Katzentoilette sollte man übrigens darauf achten, dass der Sack möglichst tief über die Toilette gehalten wird.

Warum riecht meine Duftstreu nicht?

Kein Duft? Gibt’s nicht! Denn alle Bentonit-Körnchen einer Duftstreu von Biokat’s werden automatisch in unseren Anlagen mit Duft besprüht. Also, woran liegt es, wenn die Streu dennoch „duftlos“ ist? Ganz einfach, es handelt sich dabei um einen „physikalischen“ Prozess: Bentonit hat Poren, die den Duftzusatz fest einschließen.

Durch Befeuchtung werden diese Poren wieder geöffnet und der Duft freigelassen. Das heißt, wenn die Katze auf das Biokat’s fresh uriniert wird der Frühlingsduft freigesetzt. Im ungebrauchten/unbenutzten Zustand ist der Duft nur dezent wahrnehmbar.

Sind Düfte - z.B. in Biokat's Classic fresh - schädlich für Katzen?

Düfte in der Katzenstreu – also Zusätze – sind nicht schädlich für Katzen.

Katzen verfügen über das sogenannte Jakobson'sche Riechorgan, das ist so etwas wie eine "Supernase". Dank diesem besonderen Riechorgan sind sie in der Lage, für sie angenehme oder unangenehme Gerüche sehr gut zu unterscheiden. Wenn eine Katze Düfte also nicht mag, wird sie das auch signalisieren, z. B., indem sie die Katzentoilette meidet. Biokat’s versucht, möglichst Düfte einzusetzen, die auch in der Natur zu finden sind. Biokat’s Classic fresh etwa duftet nach Wiesen und Kräutern, Biokat’s Micro fresh duftet nach Sommerblumen.

Natürlich gibt es auch Katzen, die allergisch auf Zusätze – im Futter wie auch in der Streu – reagieren. Wenn Allergien festgestellt werden oder bereits bekannt sind, dann sollte man auch auf jegliche Zusätze verzichten. Düfte in der Katzenstreu sind sehr niedrig dosiert. Dennoch können Allergiker – sowohl Menschen als auch Tiere – darauf schon reagieren.

Warum wird meine Katzenstreu aus der Katzentoilette herausgetragen?

Ein Heraustragen der Streu hängt vom individuellen Verhalten der Katze ab. Eine grobe Körnung neigt deutlich weniger dazu aus der Toilette herausgetragen zu werden als beispielsweise eine Feinstreu oder Naturfaserstreu, da die großen Körner schwerer sind als die kleinen Körner.
Dies funktioniert auch in etwa 90% der Fälle, aber es gibt natürlich immer Ausnahmen wie z.B.:

  • Die Katze buddelt stark in der Toilette und verteilt Körner nach draußen

  • Durch das Scharren verkanten sich Körner zwischen den Pfoten

  • Langhaarkatzen, die oft gebürstet werden (statische Aufladung des Fells, dadurch leichteres Anhaften der Körner)